2015; 210x148 mm
ISBN 978-3-85830-176-5

CHF 18.00

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Nr. 182: Schreibzündungen

In der sommerlichen Grillsaison werden Feuer angezündet. Mit Hilfe von Holzwolle, zerknülltem Zeitungspapier oder im Wald gesammeltem trockenem Kleinholz in geordneter Schichtung. Dazu gehört ein kühles Bier und den Duft nach Sommer in der Luft.

Vom Anfeuern handelt auch orte 182. Denn was beim Grillieren die Zündwürfel, sind beim Dichten die Schreibzündungen. Die orte-Redaktion fragte vierzehn deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus der Schweiz, wie ein kräftiges Schreibfeuer mit lang anhaltender Glut zu entfachen sei. Die Einsendungen sind vielfältig: Kunstwerke, die Natur oder der schlechte Zustand der Welt befeuern die einen. Andere warten den Gang der Einfälle durchs Unterbewusste ab oder bearbeiten täglich ein fixes Wörterpensum. Manche brauchen eine Tasse Kaffee und einen weichen Bleistift.

Einige schöne, aus inspirierter Schreibarbeit hervorgegangene Texte runden den Thementeil ab: Gedichte von Amadé Esperer aus Würzburg und Ausschnitte aus den drei Texten, die beim Schreibwettbewerb des Literaturfestivals Literaare in Thun ausgezeichnet worden sind.

Von einem, der langsam schrieb und trotz längeren Unterbrüchen in seinem Schaffen überzeugt war, dass «Schreiben leben ist und umgekehrt», berichtet der Nachruf auf den im März verstorbenen Schriftsteller Bruno Schnyder.





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