Nr. 167: Sag was zur Nacht -

oder : die Gomringers sind hier

Zwei klingende Namen stehen in diesem orte-Heft nebeneinander: Eugen und Nora Gomringer, Vater und Tochter. Eugen Gomringer, der Begründer einer eigenen Poesierichtung, der Konkreten Poesie, selbst wenn er heute Sonette schreibt, Nora, die Tochter, zunächst Lyrik-Performerin, dann auch vielfach ausgezeichnete Autorin von poetischen Texten in Buchform. Was verbindet, was unterscheidet die beiden dichtenden Gomringer-Generationen? So fragt dieses Heft, indem es eine Auswahl Gedichte von beiden einander gegenüberstellt. Da sind spannende Einsichten zu gewinnen, aber auch sehr viel Vergnügen am spielerischen Umgang mit der Sprache, den Vater und Tochter auf eigene Weise pflegen. In die poetischen und biographischen Hintergründe leuchten vertiefende Essays von Nora und Eugen Gomringer selbst, sowie von der Konstanzer Literaturwissenschafterin Anja Ohmer und von Peter K. Wehrli. Den Blick auf die Konkrete Poesie erweitert ausserdem ein Porträt, das Werner Bucher über den anderen grossen Konkreten, Claus Bremer, vorlegt — und das Zusammentreffen dieser drei Dichterpersönlichkeiten ergibt auf jeden Fall ein wortstarkes Heft.





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